Hamburg - Das Tor zur Welt 

Juli 2005

 

 

Juli, Sonnenschein, knapp 25 Grad bereits am frühen Vormittag.

Der erste Urlaubstag in Hamburg, einer der schönsten Städte dieser Erde.

Ein Grund mehr für "Elfi unterwegs..."

Hamburg im Sommer ist ein visueller Leckerbissen. Die stilvolle Atmosphäre am Elbstrom zieht einen unwillkürlich in seinen Bann. Obwohl ich hier lebe, genieße ich es immer wieder, mich einfach nur an den Hafen zu setzen. Viel zu selten übrigens! Der Blick schweift über die Wellen und das bunte Völkergemisch, das meine Stadt jeden Sommer besucht. Zwischen Skandinaviern und Japanern, ausgerüstet mit aller neuester digitaler Kameratechnik, mache ich mich auf den Weg.

Die Hafenrundfahrten sind bereits in vollem Gange. Wie wird es hier erst um die Mittagszeit sein?

Weiter hinten bei der Cap San Diego liegt ein koreanisches Kriegsschiff, das in Hamburg zu Gast ist.

So langsam füllen sich die Landungsbrücken mit immer neuen Touristen, die aus den Hotels der Stadt an die Elbe strömen. Dieser einmalige Geruch vom Wasser, fast unbeschreibbar, weil man ihn erlebt haben muss, nimmt einen gefangen und löst automatisch Fernweh aus. Möwen tanzen in der Luft und ein paar diamantene Sonnenstrahlen kräuseln sich auf den Wellen, die vom Schaufelrad der Louisiana-Star aufgewirbelt werden.

Der  sonnengelbe Löwenkopf vom Broadway-Musical "Der König der Löwen" lockt von der anderen Seite des Stromes.

 

 

 

Irgendwann fällt der Blick auf die Masten der Rickmer Rickmers, dem schwimmenden Wahrzeichen von Hamburg, in Dienst gestellt im Jahre 1896. Seit September 1987 liegt der Segler am Fiete-Schmidt-Anleger und ist täglich zur Besichtigung freigegeben.

Ein schöner Abschluss: die Deutsche Gesellschaft für Fotografie e.V. präsentiert noch bis 31. Juli 2005 die "11. Deutsche Fotoschau - 100 Fotos des Jahres 2004" an Bord der "Rickmer Rickmers".

 

Es wird voll und es wird heißer. Ohne den Wind von der See und die quietschenden Schiffsrümpfe, ohne die Wellenbewegungen des Steges an den Landungsbrücken und ohne den Hafengeruch von Teer, Farbe und Öl würde mir etwas fehlen. Ich suche mir eine Bank und atme das Leben, atme das Licht und denke: "Ja, Hamburg, mein Hamburg!"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

          

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stiftung des Vereins

Windjammer für Hamburg

 

 

 

 

 

Juli 2005

Bericht u. Fotos:  Rena Larf

Linktipp zu diesem Bericht: www.hafen-hamburg.de

+ für Musicals und mehr in Hamburg: www.hamburg-tourism.de