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Juli, Sonnenschein, knapp 25 Grad
bereits am frühen Vormittag.
Der erste Urlaubstag in Hamburg,
einer der schönsten Städte dieser Erde.
Ein Grund mehr für "Elfi
unterwegs..."
Hamburg im Sommer ist ein
visueller Leckerbissen. Die stilvolle Atmosphäre am Elbstrom zieht
einen unwillkürlich in seinen Bann. Obwohl ich hier lebe, genieße
ich es immer wieder, mich einfach nur an den Hafen zu setzen. Viel
zu selten übrigens! Der Blick schweift über die Wellen und das bunte
Völkergemisch, das meine Stadt jeden Sommer besucht. Zwischen
Skandinaviern und Japanern, ausgerüstet mit aller neuester digitaler
Kameratechnik, mache ich mich auf den Weg.
Die Hafenrundfahrten sind bereits in vollem Gange. Wie
wird es hier erst um die Mittagszeit sein?
Weiter hinten bei der Cap San
Diego liegt ein koreanisches Kriegsschiff, das in Hamburg zu Gast
ist.

So langsam füllen sich die
Landungsbrücken mit immer neuen Touristen, die aus den Hotels der
Stadt an die Elbe strömen. Dieser einmalige Geruch vom Wasser, fast
unbeschreibbar, weil man ihn erlebt haben muss, nimmt einen gefangen
und löst automatisch Fernweh aus. Möwen tanzen in der Luft und ein
paar diamantene Sonnenstrahlen kräuseln sich auf den Wellen, die vom
Schaufelrad der Louisiana-Star aufgewirbelt werden.
Der sonnengelbe Löwenkopf vom Broadway-Musical
"Der König der Löwen" lockt von der anderen Seite des
Stromes.
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Irgendwann fällt der Blick auf die
Masten der Rickmer Rickmers, dem schwimmenden Wahrzeichen von
Hamburg, in Dienst gestellt im Jahre 1896. Seit September 1987
liegt der Segler am Fiete-Schmidt-Anleger und ist täglich zur
Besichtigung freigegeben.

Ein schöner Abschluss: die Deutsche
Gesellschaft für Fotografie e.V. präsentiert noch bis 31. Juli
2005 die "11. Deutsche Fotoschau - 100 Fotos des Jahres 2004"
an Bord der "Rickmer Rickmers".
Es wird voll und es wird heißer. Ohne
den Wind von der See und die quietschenden Schiffsrümpfe, ohne
die Wellenbewegungen des Steges an den Landungsbrücken und
ohne den Hafengeruch von Teer, Farbe und Öl würde mir etwas
fehlen. Ich suche mir eine Bank und atme das Leben, atme das
Licht und denke: "Ja, Hamburg, mein
Hamburg!"
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Stiftung des Vereins
Windjammer für Hamburg

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